Seminare Kreditinstitute Allgemein Grundstufe
  Nr. 2018266  
  Thema Kreditrisikomodelle - Quantifizierung des Credit Value at Risk auf bilateraler und Portfolioebene- Messmethoden f├╝r den Unexpected Loss von  
  Referenten Dr. Walter Gruber  
  Termin von08. November 2018, 09:30 Uhr
bis09. November 2018, 15:30 Uhr


 
  Seminarort 60486 Frankfurt am Main
St. Martin Tower, Franklinstra├če 61-63
 
  Gebühr 1.110,00 € für Mitglieder des DIIR
1.185,00 € für Nichtmitglieder
 
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Kreditrisikomodelle-
Quantifizierung des Credit Value at Risk auf bilateraler und Portfolioebene-
Messmethoden f├╝r den Unexpected Loss von bilateralen und multilateralen Kreditrisiken


Die Quantifizierung des Unexpected Loss (auch Credit Value at Risk) auf kontrahenten- und emittentenspezifischer sowie auf Portfolioebene ist sowohl ├Âkonomisches Erfordernis als auch bankaufsichtliche Notwendigkeit. Die Frage, welche Messmethoden einerseits methodisch korrekt und andererseits in die Praxis umsetzbar sind, erh├Ąlt damit ein gro├čes Gewicht. Weiter wird darauf eingegangen, f├╝r welche Portfolioteile welche Modellart angebracht ist.

Die Teilnehmer erhalten in diesem Seminar einen ├ťberblick ├╝ber die verschiedenen praktisch verwendbaren Methoden der ÔÇ×g├ĄngigenÔÇť Kreditrisikomodelle auf bilateraler und portfoliospezifischer Ebene. In diesem Zusammenhang wird auch auf die Messverfahren eingegangen, die die Bankenaufsicht bei der Ermittlung der Eigenkapitalunterlegung fordert.
 
  Programm
  • Grundlagen
    • Expected Loss versus Unexpected Loss
    • Aufbau von Ausfallstrukturkurven
      • ├ťber Transitionsmatrizen
      • Aus gehandelten Credit Spreads
    • Pricing von Krediten
    • Pricing von Kreditderivaten
  • Methodik der Messung von Kreditrisiken bei der Eigenkapitalunterlegung
    • Anforderungen an quantitative Parameter
      • Ausfallwahrscheinlichkeit (PD)
      • Kredit├Ąquivalenzbetrag (EaD)
      • Verlustquote (LGD) ┬Ě
      • Maturity (M)
    • Behandlung von bilanziellen und au├čerbilanziellen Instrumenten
    • Risk-Mitigation: Ber├╝cksichtigung von
      • Sicherheiten, Kreditderivaten/B├╝rgschaften und On-Balance-Sheet-Netting
      • Laufzeitinkongruenzen, rechtlichen Risiken und Marktrisiken
      • Collateral Agreements und Nettingvereinbarungen
    • Das Gordy-Modell als Basis der Kalkulation des Unexpected Loss zur Eigenkapitalunterlegung
    • Wie kann das Gordy-Modell f├╝r die ├Âkonomische Steuerung verwendet werden?
  • Messung von kontrahenten- und emittentenspezifischen Risiken
    • Verschiedene M├Âglichkeiten der Exposuredefinition
    • Current und Potential Future Exposure
    • Diffusions- und Amortisationseffekte von Exposures
    • Kalkulation von Exposures ├╝ber den gesamten Produktzyklus: Sydney Curves
    • Definition von Peak Exposures
  • Modellvarianten
    • Defaultmodelle
    • Migrationsmodelle
    • Spreadmodelle
    • F├╝r welche Portfolioteile (Retail, KMU, Handel) wird welcher Modellansatz verwendet?
  • Portfoliomodelle 
    • Statistische Grundlagen
    • Finanzmathematische Grundlagen
    • Credit Metrics
      • Anforderungen an die Datenbasis
      • Exposure-Definitionen
      • Das Merton-Modell als zentraler Baustein
      • Simulation von Ratingzust├Ąnden
      • Verwendung der Monte-Carlo-Simulation in CreditMetrics
      • Anwendungsm├Âglichkeiten
      • Beispielrechnung
    • Spreadmodelle
      • Varianz-Kovarianz-Ansatz
      • Historische Simulation
      • Monte-Carlo-Simulation
  • Kalkulation von CVA-Risiken
    • Motivation: Neue Pricingstandards f├╝r Derivate
    • Die alte Single-Curve-Welt
    • OIS-Discounting (Duo-Curve-Pricing)
    • Einbeziehung der Kontrahentenrisiken (Triple-Curve-Pricing)
    • Kalkulationsm├Âglichkeiten der CVA-Risiken (Interne Modelle Methode versus Standard-CVA-Charge)
 
  Teilnehmerkreis Revisoren und Pr├╝fungsleiter  
  Seminarort Bitte beachten Sie folgende Informationen:
  • Wir bitten Sie, Ihre Zimmerbuchung selbst vorzunehmen.
  • Teilnahmegeb├╝hr einschlie├člich Seminardokumentation (digital), Pausengetr├Ąnken und Mittagessen (Seminaranteil nach ┬ž4 Nr. 22 UStG umsatzsteuerfrei, Verpflegungsanteil zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer).