Enquete-Studie 2017 - Zusammenarbeit der Internen Revision mit Vorstand und Aufsichtsorgan immer wichtiger

Das DIIR fĂŒhrt mit seinen Partner-Instituten aus Österreich und der Schweiz regelmĂ€ĂŸig eine Befragung von Revisionsleitungen durch. Die Erhebung dient seit mehr als 20 Jahren den Revisionsleitern und Stakeholdern der Unternehmen als wertvolle Orientierungshilfe fĂŒr die aktuelle und zukĂŒnftige Ausrichtung der Revisionsarbeit. Nach drei Jahren haben das DIIR, das Institut fĂŒr Interne Revision Österreich (IIA Austria) und der schweizerische Verband fĂŒr Interne Revision (SVIR) Anfang 2017 nun wieder eine aktuelle Befragung durchgefĂŒhrt. 

Die wichtigsten Ergebnisse sind:

  • Die Interne Revision ist nicht nur bei Konzernen, sondern auch bei anderen GrĂ¶ĂŸenklassen aller Branchen immer prĂ€senter.
  • Auch eigentĂŒmergefĂŒhrte und nicht-kapitalmarktorientierte Unternehmen sehen einen deutlichen Mehrwert in der Internen Revision und implementieren eine solche Funktion.
  • Nach eigener EinschĂ€tzung besitzt ĂŒber ein FĂŒnftel der Teilnehmer kein IKS-Rahmenwerk. Mehr als die HĂ€lfte nutzen ein eigenes Rahmenwerk. Von den gĂ€ngigen Anwendungsvorgaben dominiert COSO, vor COSO-ERM und SOX. Offen ist hingegen, auf welcher Basis die eigenen Rahmenwerke erarbeitet wurden und inwieweit tatsĂ€chlich keine Kontrollsysteme bzw. Kontrollen vorliegen. 
  • Die direkten persönlichen Treffen mit den zentralen Stakeholdern, wie bspw. Vorstand und Aufsichtsorganen deuten auf einen guten Informationsaustausch und machen die hohe Relevanz der Revisionsfunktion deutlich. Das VerhĂ€ltnis der Internen Revision zu den Aufsichtsorganen wird insgesamt wichtiger.

Hintergrund zur Enquete-Studie: Insgesamt wurden vom Deutschen Institut fĂŒr Interne Revision (DIIR), vom Institut fĂŒr Interne Revision Österreich (IIA Austria) und vom schweizerischen Verband fĂŒr Interne Revision (SVIR) 1.916 Revisionsleiter angeschrieben. Hierbei wurden auch FĂŒhrungskrĂ€fte aus der Internen Revision ohne eine Mitgliedschaft in den jeweiligen Landesinstituten berĂŒcksichtigt. In Deutschland wurden 1.430 Adressaten angeschrieben, in Österreich 360 und in der Schweiz 126. Die erhobene Stichprobe umfasst 415 Teilnehmer, was einer RĂŒcklaufquote von 21,6 Prozent entspricht. Deutschland geht mit 66,5 Prozent (276 Fragebögen), Österreich mit 19,0 Prozent (79 Fragebögen) und die Schweiz mit 14,5 Prozent (60 Fragebögen) in die Datenbasis ein.

Tipps fĂŒr die Praxis: Wie kann sich die Interne Revision weiterentwickeln

Wie ausgereift und effektiv ist die eigene Interne Revision – und vor allem, wie kann sie weiter verbessert werden? Diesen Fragen geht die neue CBOK-Teilstudie „Benchmarking Internal Audit Maturity“ nach, bei der die Bewertung der Revisions-Abteilung und ihre Arbeit im Mittelpunkt steht. Anhand von elf Indikatoren untersucht die Studie, welche Strategien besonders erfolgreich sind, um eventuelle LĂŒcken zwischen angestrebter und tatsĂ€chlich umgesetzter QualitĂ€t der Internen Revision schließen zu können. Dabei greift die Untersuchung zum einen auf Daten der weltweit durchgefĂŒhrten Studie „Global Internal Audit Common Body of Knowledge“ des Institute of Internal Auditors (IIA) zurĂŒck und zum anderen auf persönliche Interviews mit fĂŒhrenden Revisionsleitern weltweit.

Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Untersuchung sind vielfĂ€ltig und bieten fĂŒr die Praxis konkrete Ansatzpunkte, um die eigene Performance zu verbessern. Wichtige Aspekte einer effektiven Internen Revision sind demnach unter anderem: gut ausgebildetes und motiviertes Personal, die strikte Bewahrung der eigenen UnabhĂ€ngigkeit, die Nutzung neuester Technologien zur Datenanalyse, eine professionelle Kommunikation mit den geprĂŒften Abteilungen und insbesondere zu GeschĂ€ftsfĂŒhrung und Aufsichtsorgan – und nicht zuletzt die stĂ€ndige Weiterbildung und Information durch die Angebote des IIA oder nationaler Institute wie dem DIIR – Deutsches Institut fĂŒr Interne Revision e.V. 

Neben der Auswertung der CBOK-Ergebnisse geben die interviewten Revisionsleiter persönliche EinschĂ€tzungen und praxisnahe Empfehlungen ab, die fĂŒr Interne Revisoren Ă€ußerst nĂŒtzlich sind und Einblicke in die Organisationsformen der unterschiedlichsten Revisionen bieten. 

Eine zweite aktuelle CBOK-Teilstudie „Promoting and Supporting Effective Organizational Governance“ beschĂ€ftigt sich mit der Rolle der Internen Revision im unternehmenseigenen Governance-Umfeld. Vor dem Hintergrund der Finanzkrise und Verfehlungen in einzelnen Unternehmen werden Herausforderungen und LösungsansĂ€tze aufgezeigt, solche Entwicklungen zukĂŒnftig zu verhindern.   

Die Interne Revision, so die Autoren, sei prĂ€destiniert dafĂŒr, sich genau auf diesem Feld noch stĂ€rker als bisher einzubringen. Neben den traditionellen Kontroll- und PrĂŒfungsaufgaben kann und sollte die Interne Revision deshalb auch Prozesse anstoßen, damit eine Unternehmenskultur etabliert wird, die schĂ€dliche Entwicklungen von vorneherein weitestgehend verhindert. Eine breitere Ausrichtung der Internen Revision – weg von reinen PrĂŒfungsaufgaben hin zu einer ĂŒbergreifenden, auch beratenden Funktion – ist hier zielfĂŒhrend.

Die Interne Revision kann so zu einer nachhaltigen Werterhaltung und -steigerung des Unternehmens beitragen. Denn nur auf Basis einer gesunden Unternehmenspolitik und einer modernen Unternehmenskultur können auch die wirtschaftlichen Ziele erreicht werden. 

Grundlage fĂŒr die beiden Teiluntersuchungen sind insbesondere die Ergebnisse der weltweiten Studie „Global Internal Audit Common Body of Knowledge“, die mit knapp 15.000 Antworten aus 166 LĂ€ndern die umfassendste kontinuierliche Umfrage zur Internen Revision weltweit ist. Etwa 25 Teilstudien mit Themenschwerpunkten wurden und werden in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden vom IIA veröffentlicht. Das DIIR - Deutsches Institut fĂŒr Interne Revision e.V. gibt jeweils einen kurzen Überblick ĂŒber die aktuellen Themen. 

Empfehlungen der Stakeholder fĂŒr bessere Kooperation mit der Internen Revision

Im Rahmen der weltweit grĂ¶ĂŸten Studie zur Internen Revision - "Global Internal Audit Common Body of Knowledge" (CBOK) - werden vom Institute of Internal Auditors (IIA) erstmals auch so genannte Stakeholder Reports veröffentlicht. WĂ€hrend sich die bisher durchgefĂŒhrten Practitioner Studies insbesondere mit den Ergebnissen der CBOK-Studie und den daraus resultierenden Strategien fĂŒr die Interne Revision beschĂ€ftigen, bieten die Stakeholder Reports einen Perspektivenwechsel: Darin berichten Vertreter der UnternehmensfĂŒhrung und der Aufsichtsorgane, welchen Input sie von der Internen Revision erwarten, bieten Best-Practice-Beispiele und sagen, wo die Kooperation aus ihrer Sicht verbessert werden kann.

Ein Mehrwert fĂŒr Interne Revisoren, die so auch die Erwartungen der UnternehmensfĂŒhrung zu den unterschiedlichsten Themen kennenlernen. Auch in Deutschland haben sich Vorstandschefs, FinanzvorstĂ€nde und AufsichtsrĂ€te ĂŒber das DIIR – Deutsches Institut fĂŒr Interne Revision e.V. an der Studie beteiligt. Zwei aktuelle Stakeholder Reports wurden nun vom IIA veröffentlicht.

Der Report "Six Audit Committee Imperatives" stellt Empfehlungen vor, die Interne Revisoren befĂ€higen sollen, eine noch stĂ€rker unterstĂŒtzende und aktivere Rolle fĂŒr die UnternehmensfĂŒhrung einzunehmen. Dabei sei es wichtig, so die befragten Stakeholder, dass die Interne Revision direkt und transparent mit EntscheidungstrĂ€gern kommuniziere. Strategische Risiken mĂŒssten zu jedem Zeitpunkt deutlich benannt werden und dafĂŒr sei es nötig, die Revisionsleiter von Seiten der UnternehmensfĂŒhrung so zu unterstĂŒtzen, dass sie stĂ€rker in die Fragestellungen der UnternehmensfĂŒhrung einbezogen wĂŒrden – bspw. durch den regelmĂ€ĂŸigen Austausch und Treffen mit dem Vorstand.

Wichtig sei zudem den eigenen Blickwinkel zu erweitern und die Ziele des gesamten Unternehmens immer mit den Strategien der Internen Revision abzugleichen. Gleichzeitig sei es Aufgabe der UnternehmensfĂŒhrung ihrerseits die Erwartungen, die sie an die Interne Revision habe, deutlich zu formulieren.

Mit "Voice of Customer" ist der zweite Report ĂŒberschrieben, der die jeweilige Ausrichtung der Internen Revision im Unternehmen untersucht. DafĂŒr wurden insbesondere die Stakeholder befragt, die direkt mit der Internen Revision zu tun haben. Die Studie macht deutlich, dass je besser die Revisoren die BedĂŒrfnisse und Sichtweisen der Stakeholder antizipieren, umso besser können sie ihre eigene TĂ€tigkeit anpassen.

Die wichtigsten Ergebnisse: Die Internen Revision sollte immer die Ziele, Strategien und Risiken des eigenen Unternehmens im Blick haben. Die wichtigste Aufgabe der Revision ist nach wie vor die Absicherung gegen Risiken aller Art, gerade mit Blick auf die Unternehmensstrategie. Alle anderen Aufgaben, wie etwa beratende TĂ€tigkeiten, stehen dahinter. Es gilt zu jeder Zeit die internationalen Standards der Internen Revision zu beachten und die Zusammenarbeit mit Managern der "Second Line of Defense" zu verstetigen.

Um diese Ziele erreichen zu können, bietet der Report auch ganz konkrete Handlungsempfehlungen, die Interne Revisoren in der Praxis umsetzen können.

Die ausfĂŒhrlichen Stakeholder Reports und viele weitere Studien und Untersuchungen zur Internen Revision finden Sie hier:

Persönliche Kompetenzen und anerkannte Zertifizierungen werden immer wichtiger fĂŒr Interne Revisoren

In kaum einer Branche spielen stetige Aus- und Weiterbildung sowie eine fachspezifische Zertifizierung eine grĂ¶ĂŸere Rolle als in der Internen Revision. Zwei neue CBOK-Teilstudien beschĂ€ftigen sich nun mit den Fragen, welche FĂ€higkeiten ein erfolgreicher Revisor mitbringen und sich aneignen sollte sowie, welche Zertifizierungen fĂŒr wen sinnvoll sind. Beide Teilstudie zeigen auf: Interne Revisoren entwickeln sich stĂ€ndig weiter – fachlich, aber auch im Bereich der persönlichen Kompetenzen.

An oberster Stelle der am meisten geforderten FĂ€higkeiten eines Internen Revisors stehen persönliche Kompetenzen wie etwa analytisches bzw. kritisches Denken sowie eine erstklassige KommunikationsfĂ€higkeit. Mitarbeiter mit diesen FĂ€higkeiten seien schwer zu finden, da man diese Eigenschaften oft nicht einfach erlernen könne – es brauche vielmehr Erfahrung. Deshalb hĂ€lt die Mehrheit der Chief Audit Executives (CAEs)  diese Kompetenzen auch fĂŒr eine unbedingte Voraussetzung fĂŒr eine weiterfĂŒhrende Karriere in der Internen Revision, so das Ergebnis der Teilstudie „The Top 7 Skills CAEs Want“. Auf den weiteren PlĂ€tzen folgen dann die fachlichen Expertisen wie Accounting, Risikomanagement, IT, branchenspezifisches Wissen und Datenanalyse.

Immer wichtiger werden auch die Zertifizierungen, die man in der Internen Revision ablegen kann. Die Studie „Lifelong Learnings for Internal Auditors“ belegt, dass die Anzahl und Wichtigkeit der Zertifizierungen und Qualifizierungen in der Branche weltweit steigen. Diese AbschlĂŒsse sind Nachweis und Merkmal einer besonderen Qualifikation und einer hohen ProfessionalitĂ€t im Bereich der Internen Revision. 

Die Studie zeigt: Im Durchschnitt besitzt mittlerweile beinahe jeder zweite Interne Revisor einen solchen Abschluss (43%). FĂŒhrend ist dabei der Titel Certified Internal Auditor (CIA), der von etwa einem Drittel aller Revisoren getragen wird.

Dabei unterstĂŒtzt auch das DIIR. Neben Beratung zu Zertifizierungen und Qualifizierungen bietet das DIIR als deutschlandweit einziges Institut auch die Möglichkeit, die entsprechenden Seminare zu besuchen und die PrĂŒfungen zu den weltweit anerkannten Zertifizierungen abzulegen. Weitere Informationen gibt es hier: www.diir.de/zertifizierungen.

Grundlage fĂŒr diese beiden Teiluntersuchungen sind die Ergebnisse der weltweiten Studie „Global Internal Audit Common Body of Knowledge“, die mit knapp 15.000 Antworten aus 166 LĂ€ndern die umfassendste kontinuierliche Umfrage zur Internen Revision weltweit ist. Etwa 25 Teilstudien mit Themenschwerpunkten wurden und werden in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden vom IIA veröffentlicht. Das DIIR - Deutsche Institut fĂŒr Interne Revision e.V. hat die Studie federfĂŒhrend in Deutschland durchgefĂŒhrt und gibt jeweils einen kurzen Überblick ĂŒber die aktuellen Themen.

Die ausfĂŒhrlichen Teilstudien finden Sie hier:

Neue CBOK-Teilstudien beschÀftigen sich mit Karriere-Strategien und der Mitarbeiter-Motivation

Welche Voraussetzungen erfĂŒllt der durchschnittliche Revisionsleiter eines Unternehmens? Welche Ausbildung hat er und welche Praxiserfahrung bringt er mit? Welche Zertifikate nennt er sein Eigen und welche KarriereplĂ€ne hat er?

All diesen Fragen geht die neue CBOK-Teilstudie „CAE Career Paths" nach, die jetzt vom IIA veröffentlicht wurde. Wie auch bereits bei vorangegangenen Veröffentlichungen sind die Ergebnisse der weltweiten Studie „Global Internal Audit Common Body of Knowledge“ Grundlage, die mit knapp 15.000 Antworten aus 166 LĂ€ndern die umfassendste kontinuierliche Umfrage zur Internen Revision weltweit ist. Etwa 25 Teilstudien mit Themenschwerpunkten wurden und werden in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden vom IIA veröffentlicht. Das DIIR hat die Studie federfĂŒhrend in Deutschland durchgefĂŒhrt und gibt jeweils einen kurzen Überblick ĂŒber die aktuellen Themen.

Die zweite aktuelle Teilstudie aus den CBOK-Ergebnissen ist eine echte Praxishilfe. „Great Ways to Motivate Your Staff“ zeigt anhand von ganz konkreten Beispielen und Empfehlungen, wie man sein Team besser ausrichten und motivieren kann. Dabei haben die Autoren fĂŒnf wichtige Strategien formulieren, die fĂŒr den nachhaltigen Erfolg der Mitarbeiter und somit der gesamten Internen Revision eine Rolle spielen. Diesen strategischen Meilensteinen sind noch einmal zehn Praxis-Tipps zugeordnet.

Die ausfĂŒhrlichen Teilstudien finden Sie hier: 

Cyber-KriminalitĂ€t, SchlĂŒsselfaktor Mensch und Korruption in der Bau-Branche waren Schwerpunkte der Anti-Fraud-Management-Tagung 2016 des DIIR

Zum nunmehr 7. Mal hat das DIIR - Deutsche Institut fĂŒr Interne Revision e.V. zur Anti-Fraud-Management-Tagung eingeladen. Mit knapp 350 Teilnehmern war diese Tagung die erfolgreichste bislang ĂŒberhaupt. An zwei Tagen prĂ€sentierten Experten fĂŒr Korruption und GeldwĂ€sche sowie fĂŒr Interne Revision, Legal, Compliance und Security ihre aktuellen Erkenntnisse aus Wissenschaft, Unternehmen und Behörden.

Das Motto der Tagung war dabei fĂŒr das Programm wegweisend: „Awareness and Solutions: Fraud vermeiden, erkennen und bekämpfen.“ Es ging darum, Probleme zu erkennen und zu benennen und sogleich auch darum, LösungsansĂ€tze vorzustellen und mit den Teilnehmern zu erarbeiten.

Bernd Schartmann, Sprecher des DIIR-Vorstandes, eröffnete die bis auf den letzten Platz ausgebuchte Tagung in DĂŒsseldorf. Nach einem Grußwort des DĂŒsseldorfer PolizeiprĂ€sidenten Norbert Wesseler, der einen interessanten Einblick in die aktuelle Polizeiarbeit gab und dabei Erfahrungen schilderte, wie Kriminelle mittlerweile in der RealitĂ€t und VirtualitĂ€t vorgehen, folgte ein anspruchsvolles Programm.

Drei Schwerpunkte bestimmten die zweitĂ€gige Agenda: Cyber Security, SchlĂŒsselfaktor Mensch und Korruption in der Bau-Branche. Diese wurden in einer Vielzahl von Workshops praxisnah aufbereitet. Die Fachsitzungen dienten schließlich dazu, spezielle Fragestellungen auch noch einmal in der Tiefe zu diskutieren. Umrahmt wurden die Workshops und Fachsitzungen schließlich von drei Grundsatzreferaten, in denen revisions-externe Spezialisten sehr anschauliche Einblicke in ihre Branchen gaben.

Die grĂ¶ĂŸte und wichtigste Fachtagung im deutschsprachigen Raum zum Thema zeigte so, dass Anti-Fraud-Management nicht an Brisanz verliert - im Gegenteil. Das DIIR kĂŒmmert sich deshalb seit mehr als 40 Jahren kontinuierlich um das Thema WirtschaftskriminalitĂ€t. In dem branchenĂŒbergreifenden Arbeitskreis „Abwehr wirtschaftskrimineller Handlungen in Unternehmen“ steht die fachliche Auseinandersetzung mit den unterschiedlichsten Formen der WirtschaftskriminalitĂ€t und der Erfahrungsaustausch ĂŒber die Vorgehensweise erfolgreicher AufklĂ€rungsarbeit seit Jahren auf der Agenda. Diese langjĂ€hrige Expertise des DIIR kam den Teilnehmern zugute.

Weitere Informationen zu Tagungen und Seminaren des DIIR finden Sie hier: www.diir.de/akademie

 

Jede dritte Interne Revision verstÀrkt sich durch Co-Sourcing

Internen Revisoren nutzen immer wieder hausinterne FachkrĂ€fte oder externe Dienstleister. FĂŒr das Co-Sourcing gibt es ganz unterschiedlichen GrĂŒnde: Beispielsweise, weil das eigene Team nicht genug Ressourcen zur VerfĂŒgung stellen kann oder auch, um die Revisionsabteilungen um spezielle Fachexpertisen zu verstĂ€rken. Doch welche UnterstĂŒtzungsleistungen sind dabei sinnvoll und wie hoch ist ihr Anteil an der gesamten RevisionstĂ€tigkeit in unterschiedlichen Branchen?

Diese und weitere Fragen stellte die weltweite Studie „Global Internal Audit Common Body of Knowledge“ fĂŒhrenden Revisionsleitern. Die mit knapp 15.000 Antworten aus 166 LĂ€ndern umfassendste Umfrage zur Internen Revision wurde in Deutschland federfĂŒhrend vom DIIR durchgefĂŒhrt. Das Branchen-Institut gibt jeweils zu den aktuellen Teilstudien einen kurzen Überblick. In der jetzt vorliegenden Studie „Engaging Third Parties for Internal Audit Activities“ trugen die Autoren die Ergebnisse zum Thema Co-Sourcing zusammen.

Die Ergebnisse und den Link zur Studie finden Sie hier.

Praktische Fragestellungen bei Internationalen PrĂŒfungen

Der DIIR-Arbeitskreis "Revision im internationalen Umfeld" hat eine Linkliste einschlĂ€giger Informationsquellen veröffentlicht, die sich vornehmlich an Revisionsmitarbeiter/-innen richtet, die erstmals Revisionen im Ausland durchfĂŒhren oder bisher noch keine umfangreichen Erfahrungen sammeln konnten. Dort werden allgemeine, nicht zwingend revisionsspezifische Fragen im Rahmen der Vorbereitung von AuslandsgeschĂ€ftsreisen adressiert. Sie finden dort

  • LĂ€nderinformationen,
  • Einreisebestimmungen,
  • Gesundheit,
  • Reisesicherheit,
  • Business Knigge International.

Zum Dokument geht es hier

 

Studien zur internationalen Praxis der Internen Revision
Themenschwerpunkte arbeiten Ergebnisse der CBOK-Umfrage auf

Gleich mehrere Studien zu Schwerpunktthemen der Internen Revision wurden im Herbst vom IIA – The Institute of Internal Auditors - veröffentlicht. Grundlage fĂŒr die Untersuchungen sind die Ergebnisse der weltweiten Studie „Global Internal Audit Common Body of Knowledge“, die mit knapp 15.000 Antworten aus 166 LĂ€ndern die umfassendste kontinuierliche Umfrage zur Internen Revision weltweit ist. Etwa 25 Teilstudien mit Themenschwerpunkten wurden und werden in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden vom IIA veröffentlicht. Das DIIR - Deutsches Institut fĂŒr Interne Revision e.V. hat die Studie federfĂŒhrend in Deutschland durchgefĂŒhrt und gibt jeweils einen kurzen Überblick ĂŒber die aktuellen Themen.

Die Veröffentlichung „A Global View of Financial Services Auditing - Challenges, Opportunities, and the Future“ befasst sich mit den Herausforderungen der Internen Revision in der Finanzwirtschaft. In dem Bericht werden die bestimmenden Punkte herausgearbeitet, die die Branche derzeit beschĂ€ftigen. Diese reichen von den zunehmenden Herausforderungen regulatorischer Anforderungen und wachsenden Erwartungen an die Interne Revision ĂŒber aktuelle Gefahren der CyberkriminalitĂ€t bis hin zur immer komplexer werdenden Koordinierung aller Risikomanagement- und KontrollaktivitĂ€ten in einem Unternehmen.

Der Bericht „Who Owns Risk? - A Look at Internal Audit’s Changing Role“ konzentriert sich auf die Rolle der Internen Revision im Zusammenhang mit dem Risikomanagement eines Unternehmens. Dabei untersucht der Bericht das Thema nicht nur empirisch, sondern stellt auch 13 Praxisempfehlungen vor, wie sich die Revision in diesem Kontext noch besser aufstellen kann. Die Veröffentlichung möchte dem Leser die Möglichkeit geben, Erfahrungen anderer Unternehmen und Branchen mit der eigenen Praxis zu vergleichen und so neue Erkenntnisse fĂŒr die eigene Revisionsfunktion zu gewinnen.

„Responding to Fraud Risk - Exploring Where Internal Auditing Stands“ ist die Veröffentlichung ĂŒberschrieben, die die Herausforderungen des modernen Fraud-Managements auch in Hinblick auf die Außendarstellung der eigenen Organisation untersucht. Immer mal wieder werden FĂ€lle von WirtschaftskriminalitĂ€t öffentlich – und immer stellt sich die Frage: HĂ€tte dies verhindert werden können und wenn ja wie? Der Bericht bietet eine globale Analyse der Rolle der Revision im Zusammenhang mit Fraud und zeigt fĂŒnf Wege auf, wie Revisionsleitungen im Sinne ihrer Unternehmungen das Fraud-Management weiterentwickeln können.  

Die Teilstudie „Combined Assurance: One Language, One Voice, One View“ betont, dass es in komplexer werdenden Organisationsstrukturen immer wichtiger wird, sich als Interne Revision mit den unterschiedlichsten Assurance-Funktionen des Unternehmens zu koordinieren. Der Bericht legt dar, dass „Combined Assurance“ zwar noch nicht weit verbreitet ist, aber eine Möglichkeit fĂŒr die Interne Revision bietet, eine SchlĂŒsselrolle bei der Koordinierung der verschiedenen Assurance-Funktionen einzunehmen.   

Rund ein Viertel der Internen Revisoren weltweit sind im öffentlichen Sektor tĂ€tig. Welchen Herausforderungen diese Revisoren gegenĂŒberstehen, untersucht die CBOK-Teilstudie „Auditing the Public Sector - Managing Expectations, Delivering Results“. Der vorliegende Bericht legt dar, dass Revisoren im öffentlichen Sektor immer hĂ€ufiger den Spagat zwischen den wachsenden Erwartungen an die Transparenz von Regierungsapparaten und öffentlichen Institutionen bei gleichzeitig dĂŒnner Personalausstattung und einer knappen Finanzausstattung meistern mĂŒssen. Die weit verbreitete Nutzung der internationalen Revisionsstandards zeigt, dass die Revisoren trotz dieser Herausforderungen gut aufgestellt sind, um objektive PrĂŒfungs- und Beratungsdienstleistungen zu erbringen.

Die ausfĂŒhrlichen CBOK-Teilstudien finden Sie hier.

 

 

IIA-Bericht ĂŒber Chancen und Möglichkeiten bei nicht-finanzieller Berichterstattung

Im Berichtswesen spielt die Vermögens- und Finanzlage eines Unternehmens nach wie vor die entscheidende Rolle. Doch mit der Umsetzung der EU-Richtlinie 2014/95/EU erweitert sich dieses Feld, und Unternehmen ab einer bestimmten GrĂ¶ĂŸe mĂŒssen kĂŒnftig ihre Berichterstattung um Informationen  zu Umwelt-, Sozial- und Arbeitnehmerbelange, Achtung der Menschenrechte, BekĂ€mpfung von Korruption und Bestechung sowie DiversitĂ€t in den Leitungs- und Kontrollorganen erweitern.

Dadurch sollen Investoren und andere InteressenstrĂ€ger ein noch umfassenderes Bild der TĂ€tigkeiten eines Unternehmens erhalten. Es ist demnach fĂŒr diese Unternehmen also nicht mehr ausreichend, ob sie den Zahlen nach gut gefĂŒhrt werden, sondern Stakeholder und Investoren sollen durch sogenannte nicht-finanzielle Informationen auch einen Einblick in die Nachhaltigkeit der GeschĂ€ftstĂ€tigkeit erhalten.   

Diesem umfassenden Thema widmet sich der aktuelle IIA-Bericht „Global Perspectives and Insights: Beyond the Numbers – Internal Audit’s Role in Nonfinancial Reporting“. Darin werden die damit fĂŒr die Interne Revision verbundenen neuen Aufgabenstellungen und Chancen eines erweiterten Berichtswesens beschrieben.

Die Autoren betonen, dass die Interne Revision in diesem neuen Corporate Social Responsibility-Ansatz eine wichtige Rolle spielen kann und sollte. Anhand von vier Handlungsfeldern verdeutlichen sie, welche Chancen dieser Prozess fĂŒr die Interne Revision bietet – etwa in dem sie Teil eines abteilungsĂŒbergreifenden Teams zur Implementierung einer Berichterstattung von nicht-finanziellen Informationen wird oder diesbezĂŒgliche PrĂŒfungen durchfĂŒhrt.

Hintergrund: EU-Richtlinie 2014/95/EU

 
Die EU-Richtlinie ist am 6. Dezember 2014 in Kraft getreten und muss innerhalb von zwei Jahren in den Mitgliedstaaten in nationales Recht umgesetzt werden. Die neuen Regeln gelten insbesondere fĂŒr große Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern. Dazu zĂ€hlen börsennotierte Unternehmen, aber auch einige nicht börsennotierte Unternehmen von öffentlichem Interesse wie z. B. Banken und Versicherungen. Betroffen sind etwa 6.000 Großunternehmen und Konzerne in der EU.

Den Original-Beitrag finden Sie hier.

 

 

CBOK-Studie: Die Nutzung von Informationstechnologie wird immer wichtiger fĂŒr Interne Revisoren

Der Fortschritt in der Informationstechnologie ist in der Internen Revision ein maßgeblicher Faktor und nicht mehr wegzudenken. Innovative Entwicklungen, neuartige Software und IT-gestĂŒtzte Prozesse fĂŒr Dokumentation sowie Daten-Analyse unterstĂŒtzen die Arbeit der Revisoren in Unternehmen und Organisationen und können so zu einer besseren Performance beitragen.

Dies zeigt jetzt eine weitere CBOK-Veröffentlichung: Die Studie "Staying a Step Ahead - Internal Audit’s Use of Technology" ist ein Teilergebnis des Global Internal Audit Common Body of Knowledge - mit knapp 15.000 Antworten aus 166 LĂ€ndern die umfassendste kontinuierliche Untersuchung ĂŒber die Interne Revision.

Eine kurze Zusammenfassung der Ergebnisse mit dem Link zur Studie finden Sie hier.

 

 

Interviews zu 50 Jahren "Zeitschrift Interne Revision"

Die Zeitschrift Interne Revision (ZIR) feiert ihr 50jĂ€hriges Bestehen. Ein besonderes JubilĂ€um, das der Erich-Schmidt-Verlag zum Anlass nahm, gemeinsam mit DIIR-GeschĂ€ftsfĂŒhrerin Dorothea Mertmann und ZIR-Schriftleiter Christoph Scharr RĂŒckschau zu halten und einen Blick in die Zukunft zu werfen: Über die Entwicklung der ZIR, den Wandel des Berufsbildes eines Internen Revisors und die neue Herausforderungen der Branche.“

Erich Schmidt Verlag: "Interne Revisoren sind qua Amt mit allem Menschlichen konfrontiert."

Interne Revision digital: "Die ZIR ist aus der Branche nicht wegzudenken"

 

 

Global Pulse of Internal Audit Report

Das Institute of Internal Auditors (IIA) hat zusammen mit der IIA Research Foundation (IIARF) die diesjĂ€hrigen “Pulse of the Profession”- Fragen in die weltweite Revisionserhebung “2015 Global Internal Audit Common Body of Knowledge (CBOK)” eingebunden. Es konnte eine Rekordzahl von Revisionsleitungen fĂŒr den “2015 Global Pulse of the Profession Report” aus 166 LĂ€ndern befragt werden. In Deutschland wurde die Studie federfĂŒhrend vom DIIR - Deutsches Institut fĂŒr Interne Revision e.V. durchgefĂŒhrt.

Die IIA-Studie finden Sie hier

 

 

DIIR-Gastbeitrag in der Börsen-Zeitung zu den Anforderungen an eine moderne Interne Revision

Die Interne Revision fĂŒhrte lange Zeit ein Schattendasein innerhalb der Unternehmen und Institutionen - gewinnt aber zunehmend an Aufmerksamkeit. Zu dieser Entwicklung trĂ€gt auch ein wachsendes Bewusstsein fĂŒr eine transparente Unternehmenskultur bei, die vom DIIR immer gefördert und gefordert wurde.

In einem aktuellen Gastbeitrag in der Börsen-Zeitung legen nun Bernd Schartmann, Sprecher des DIIR-Vorstandes, und DIIR-GeschĂ€ftsfĂŒhrerin Dorothea Mertmann die „Aufgaben und Spannungsfelder einer modernen Internen Revision“ dar.

Die  Autoren betonen darin, dass eine zeitgemĂ€ĂŸe Interne Revision heute ein wesentliches Element der Corporate-Governance-Struktur in Organisationen ist. Durch unabhĂ€ngige PrĂŒfungs- und Beratungsdienstleistungen schaffen die Revisoren Mehrwerte und tragen wesentlich zur Weiterentwicklung von GeschĂ€ftsprozessen bei. In diesem Kontext wird auch das international praktizierte und anerkannte „Three-Lines-of-Defense-Modell“ vorgestellt und seine wachsende Wichtigkeit betont.

Das DIIR begleitet diese Professionalisierung der Branche seit mehr als 50 Jahren und fördert diesen Prozess nachhaltig mit Weiterbildungsangeboten, Qualifizierungen, wissenschaftlichen Arbeiten sowie einer zeitgemĂ€ĂŸen Interessenvertretung.

Den kompletten Artikel finden Sie hier: "Aufgaben und Spannungsfelder einer modernen Internen Revision"

Artikel zur Internen Revision im Handelsblatt und der WirtschaftsWoche

Das DIIR hat jeweils einen Artikel zur Rolle der Internen Revision im Zusammenhang mit der Compliance bzw. dem Risikomanagement eines Unternehmens veröffentlicht. Ein Artikel ist im September 2014 in der Sonderveröffentlichung des Handelsblatts zum Thema „Compliance: Organisation-Kommunikation-Kultur“, der andere Artikel im Oktober 2014 in der Beilage der WirtschaftsWoche zum Thema „Risikomanagement: Analyse-Planung-Umsetzung“ erschienen. Die Sonderpublikationen lagen jeweils der Gesamtausgabe des Handelsblatts bzw. der WirtschaftsWoche bei.

Mit beiden Artikeln hat das DIIR die Möglichkeit genutzt, den Berufsstand der Internen Revision in einem fachlich aufbereiteten Umfeld einer breiten Leserschaft bekannt zu machen. Insbesondere konnte das DIIR damit auch die Interne Revision inhaltlich gegenĂŒber den Funktionen Compliance und Risikomanagement positionieren und das Three-Lines-of-Defense-Modell kurz darstellen. DarĂŒber hinaus konnte auf das DIIR als gemeinnĂŒtziges Institut sowie auf die AktivitĂ€ten und Ziele und speziell auch auf die beruflichen Standards des DIIR aufmerksam gemacht werden.

Die elektronischen Versionen der beiden Sonderpublikationen mit den BeitrÀgen des DIIR finden Sie hier und hier.

 

 

EnquĂȘte 2014

Die regelmĂ€ĂŸige Befragung von Revisionsleitungen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz dient seit nahezu 20 Jahren den Stakeholdern der Unternehmen als wertvolle Orientierungshilfe fĂŒr die aktuelle und zukĂŒnftige Ausrichtung der Revisionsarbeit. Mit der Enquete 2014 setzen das DIIR – Deutsches Institut fĂŒr Interne Revision e.V., das IIA Austria – Institut fĂŒr Interne Revision Österreich und der SVIR – Schweizerischer Verband fĂŒr Interne Revision die kontinuierliche Befragung unter Revisionsleitern aus Unternehmen verschiedener Branchen und der unterschiedlichsten Struktur und GrĂ¶ĂŸe der drei LĂ€nder fort. Insgesamt nahmen 450 Revisionsleiter an der Befragung teil.

Um wesentliche Ergebnisse auch im Zeitvergleich zu den vorherigen Enquete-Studien (zuletzt 2011) liefern zu können, sind die Themengebiete weitgehend identisch geblieben. DarĂŒber hinaus werden erstmalig in dieser Studie Ergebnisse zu Fragen ĂŒber das Three-Lines-of-Defense-Modell prĂ€sentiert.

Die BroschĂŒre mit den Ergebnissen aus der Enquete 2014 ist in elektronischer Form fĂŒr Mitglieder im DIIRnet kostenlos verfĂŒgbar und kann hier abgerufen werden.
Ein gedrucktes Exemplar der BroschĂŒre kann unter info@diir.de bestellt werden.

 

 

DIIR-Positionspapier „Interne Revision im Spannungsfeld zwischen Vorstand und Aufsichtsrat“

Das DIIR hat im Februar 2014 ein Positionspapier mit dem Titel „Interne Revision im Spannungsfeld zwischen Vorstand und Aufsichtsrat“ veröffentlicht. Das Institut verdeutlicht mit dieser Publikation, dass die Interne Revision – obwohl Instrument der GeschĂ€ftsleitung – auch fĂŒr das Aufsichtsorgan eines Unternehmens oder einer Organisation wertvolle Dienstleistungen erbringen kann, wenn die geeigneten Voraussetzungen geschaffen werden. Der Wertbeitrag der Internen Revision kann dadurch insgesamt erhöht und der Aufwand fĂŒr externe PrĂŒfungen möglicherweise reduziert werden. FĂŒr Unternehmen, die daran interessiert sind, die Zusammenarbeit der Internen Revision mit dem Aufsichtsorgan zu verbessern, liefert die BroschĂŒre konkrete Hinweise zur Umsetzung. Über info@diir.de können Sie kostenfrei gedruckte Exemplare bei uns anfordern.

Zum Download finden Sie das Positionspapier hier (PDF-Dokument 69KB).

 

 

ECIIA-Positionspapier zu Solveny II

Die ECIIA – European Confederation of Institutes of Internal Auditing – hat im Juni 2013 ein Positionspapier zur Rolle der Internen Revision unter Solvency II veröffentlicht. Versicherungsunternehmen in der EU bereiten sich darauf vor, dass sie ihre Risikomanagementsysteme gemĂ€ĂŸ der Richtlinie Solvency II neu organisieren mĂŒssen. Welche Auswirkungen das auf die Interne Revision in Versicherungen hat, wird mit dem Positionspapier verdeutlicht.

Die deutsche Übersetzung des Positionspapiers finden Sie hier (pdf 113 KB).

Deggendorfer Forum fĂŒr Datenanalyse

Im Jahr 2011 hat das DIIR das Deggendorfer Forum fĂŒr Datenanalyse (Prof. Dr. Georg Herde, Prof. Andreas Kohl) unterstĂŒtzt und eine Vielzahl von Revisoren an der Teilnahme zu dieser Analyse bewegen können. Über die Ergebnisse wurde zuletzt in kurzen AuszĂŒgen berichtet. Lesen Sie hier den gesamten Artikel „Umfrage zur Akzeptanz der Digitalen PrĂŒfungsunterstĂŒtzung“, erschienen im Band „Compliance in digitaler PrĂŒfung und Revision“ (Hrsg.: Deggendorfer Forum zur digitalen Datenanalyse e.V.), aktuell erschienen beim Erich Schmidt Verlag, Berlin.

Laden Sie hier den Artikel (pdf 1.493 KB) oder im DIIRnet im öffentlichen Bereich unter dem Reiter „Fachwissen“ (Inhalt 7:Sonstiges) herunter.

 

 

The Guardians of Public Trust/ Die HĂŒter des öffentlichen Vertrauens

Dieser Artikel des IIA PrĂ€sidenten und CEO Richard F. Chambers, erschien in der Zeitschrift „Internal Auditor“, Ausgabe Oktober 2011. Es werden die besonderen Herausforderungen und etliche „Überlebensstrategien“ fĂŒr Revisoren im öffentlichen Sektor aufgefĂŒhrt.

Laden Sie hier den Artikel (pdf 211 KB) oder im DIIRnet im öffentlichen Bereich unter dem Reiter „Fachwissen“ (Inhalt 7:Sonstiges) herunter.

Revision 2020

Mit dem News Magazine 4/2010 hatten wir einen Artikel zum Themenkomplex

„Revision 2020“ – Trends fĂŒr die weitere Entwicklung der Internen Revision zur Diskussion gestellt. Leider waren RĂŒcklauf/RĂŒckmeldungen in Form von DiskussionsbeitrĂ€gen relativ spĂ€rlich. Daher veröffentlichen wir anbei zunĂ€chst im PDF-Format die Endversion dieser Publikation.

Die Publikation „Revision 2020“ finden Sie hier (pdf 900 KB).

CBOK

Die IIA hat mit der fĂŒnften und bisher umfassendsten Befragung zum Berufsstand des Internen Revisors die Grundlage fĂŒr eine umfassende und weltweite Charakterisierung der Interne Revision gelegt. Die „Common Body of Knowledge“-Studie (CBOK) informiert vor diesen Hintergrund ĂŒber Mitarbeiter, Organisation, FĂ€higkeiten, Standards und Arbeitsweisen der Internen Revision. Zudem ermöglicht sie einen Vergleich mit bisherigen Ergebnissen und Erkenntnissen vorangegangener Studien und blickt auf die zukĂŒnftigen Aufgaben des gesamten Berufsstandes.

Der Stiftungslehrstuhl des DIIR an der UniversitĂ€t Duisburg-Essen hat vor diesem Hintergrund neue Ergebnisse der CBOK-Studie fĂŒr Deutschland gewinnen können. Der Lehrstuhlinhaber, Prof. Marc Eulerich, hat zu dem Bereich „Charakterisierung der Internen Revision in Deutschland“ in der ZIR 2/11 einen Artikel veröffentlicht und arbeitet derzeit an einer Zusammenfassung der Ergebnisse.

EnquĂȘte-Umfrage

Die EnquĂȘte-Umfrage fĂŒr Revisionsleiter in Deutschland, Österreich und der Schweiz
wurde am 7. Juli 2011 abgeschlossen – es liegen 558 beantwortete Fragebögen
vor. Derzeit laufen die Analysen der Ergebnisse ĂŒber den Lehrstuhl von Prof. Dr. Marc
Eulerich, UniversitĂ€t Duisburg-Essen. Wir werden die Ergebnisse der EnquĂȘte Ende 2011 veröffentlichen.

Auskunftsrecht des Aufsichtsorgans in den MaRisk

Durch § 107 Abs. 3 S. 2 AktG werden die AufsichtsrĂ€te fĂŒr ihre Überwachungspflicht der Wirksamkeit des Internen Revisionssystems sensibilisiert. FĂŒr Kreditinstitute ergibt sich zusĂ€tzlich die Regelung des AT 2.2 Tz. 2 S. 2 MaRisk, wonach sicherzustellen ist, dass der Vorsitzende des Aufsichtsorgans unter Einbeziehung der GeschĂ€ftsleitung direkt bei dem Leiter der Internen Revision AuskĂŒnfte einholen kann.

Aktuell wurde an der  DHBW Villingen-Schwenningen hierzu ein Diskussionsbeitrag veröffentlicht. Lesen Sie hier mehr.

DIIR veröffentlicht Positionspapier BilMoG

Wie erhöhte Überwachungsanforderungen fĂŒr VorstĂ€nde und AufsichtsrĂ€te durch das BilMoG mit vorhandenen Mitteln erfĂŒllt werden können.

Über eine Vielzahl gesetzlicher Initiativen sind die Anforderungen an Unternehmenssteuerung und â€“ĂŒberwachung und damit die Haftungsrisiken fĂŒr VorstĂ€nde und AufsichtsrĂ€te verschĂ€rft worden. In einem im Sommer 2010 veröffentlichten Positionspapier des DIIR werden die folgenden Fragen behandelt:

  • Machen die gestiegenen Anforderungen ein Aufsichtsratsmandat zu einem unkalkulierbaren persönlichen Risiko?
  • Wie können VorstĂ€nde sicherstellen, dass sie die verschĂ€rften Kontrollanforderungen erfĂŒllen?
  • Welchen Beitrag kann die Interne Revision hier fĂŒr VorstĂ€nde und AufsichtsrĂ€te leisten?

DIIR-Mitglieder können das Positionspapier kostenlos anfordern oder das PDF im DIIRnet herunterladen. Nichtmitglieder können das Positionspapier gegen eine SchutzgebĂŒhr in Höhe von 15,-- Euro zzgl. Mwst. (als PDF 7,-- Euro zzgl. Mwst.) beim DIIR bestellen. info@diir.de

DIIR BroschĂŒre zur risikoorientierten PrĂŒfungsplanung

Die durch das BilMoG in nationales Recht umgesetzten 8. EU-Richtlinie verpflichtet deutsche Unternehmen zu einer höheren Transparenz im Hinblick auf die eingeleiteten Maßnahmen zur frĂŒhzeitigen Risikoerkennung und damit zur Risikoreduzierung. Damit einhergehend ist die Überwachungspflicht von Aufsichtsrat und ggf. PrĂŒfungsausschuss gestiegen. Zur Steigerung der EffektivitĂ€t und Effizienz der PrĂŒfungstĂ€tigkeiten der Internen Revision ist eine risikoorientierte PrĂŒfungsplanung in den Unternehmen unabdingbare Voraussetzung.

Die in dieser Publikation entwickelten und vorgestellten Best Practice-AnsĂ€tze berĂŒcksichtigen sowohl rechtliche Regelungen als auch die bestehenden berufsstĂ€ndischen Standards.

DIIR-Mitglieder können die BroschĂŒre oder das PDF kostenlos anfordern oder im DIIRnet herunterladen. Nichtmitglieder können die BroschĂŒre gegen eine SchutzgebĂŒhr in Höhe von 25,-- Euro zzgl. Mwst. (als PDF 7,-- Euro zzgl. Mwst) beim DIIR bestellen. info@diir.de

DIIR veröffentlicht Stellungnahme MaComp

Der DIIR-Arbeitskreis Revision des WertpapiergeschĂ€ftes hat unter dem Titel „Die Mindestanforderungen an Compliance (MaComp) und ihre Auswirkungen auf die Interne Revision“ eine Stellungnahme erarbeitet.

DIIR-Mitglieder erhalten diese Stellungnahme als PDF kostenlos (zum Download im DIIRnet), Nicht-Mitglieder zum Preis von 7,-- Euro zzgl. Mwst. info@diir.de

Aktuelle Entwicklungen und Auswirkungen durch COSO ERM

Auf vielfachen Wunsch haben wir die Veröffentlichung aus dem Jahre 2006 neu aufgelegt. Sie zeigt Ansatzpunkte fĂŒr die Arbeit der Internen Revision auf, die sich aus dem COSO ERM-Modell ergeben.

DIIR-Mitglieder können das PDF kostenlos anfordern oder im DIIRnet herunterladen. Nichtmitglieder können die BroschĂŒre als PDF gegen eine SchutzgebĂŒhr in Höhe von 7,-- Euro zzgl. Mwst. beim DIIR bestellen. info@diir.de

Der Einfluss von MaRisk BA und MaRisk VA auf die Interne Revision

Beide Verwaltungsvorschriften MaRisk BA und VA sind verbindliche Vorgaben der Bundesanstalt fĂŒr Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) fĂŒr die Ausgestaltung des Risikomanagements. Sie haben Auswirkungen auf die Interne Revision von Kreditinstituten bzw. Versicherungen und Finanzdienstleister.

Das Gesetz zur Modernisierung des Bilanzrechts (Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz, BilMoG) konkretisiert die Verpflichtung des Aufsichtsrats zur Überwachung der Wirksamkeit der Internen Revision weiter. Die Anforderungen werden durch die Verwaltungsvorschriften „Mindestanforderungen an das Risikomanagement“ fĂŒr Kreditinstitute (MaRisk BA) und Versicherungen sowie Finanzdienstleister (MaRisk VA) formuliert.

Beide Verwaltungsvorschriften stellen Mindestanforderungen dar. Ein Vergleich der beiden Normen zeigt einzelne Unterschiede bezĂŒglich der Anforderungen an die Interne Revision auf. Im Folgenden werden wesentliche Regelungsinhalte kurz vorgestellt und Unterschiede hervorgehoben:

  • Die MaRisk BA sehen ein direktes Auskunftsrecht des Vorsitzenden des Aufsichtsorgans beim Leiter der Internen Revision vor mit dem Ziel, die QualitĂ€t der Überwachung ebenso wie die QualitĂ€t der Zusammenarbeit mit der Internen Revision zu verbessern. Das MaRisk VA konkretisiert keinen solchen Ansatz.
  • Die MaRisk VA fordern die unverzĂŒgliche Weitergabe von Informationen an die Interne Revision, sobald bspw. MĂ€ngel erkannt und/oder SchĂ€den vorhersehbar werden, wesentliche Änderungen oder organisatorische Anpassungen erfolgen. Die MaRisk BA formulieren die Position der Internen Revision schwĂ€cher, da wesentliche Informationen „nur gegebenenfalls, wenn risikorelevant“ an die Interne Revision weiterzuleiten sind und die Entscheidung darĂŒber letzten Endes bei den Fachbereichen liegt.
  • Die MaRisk VA konkretisieren die qualitativen Anforderungen an die Mitarbeiter der Internen Revision, in dem bspw. die Einhaltung nationaler und internationaler Standards (z.B. des DIIR und IIA) gefordert wird: z.B. die „Internationalen Standards fĂŒr die berufliche Praxis der Internen Revision“ des DIIR / IIA und den IDW PS 321 (Interne Revision und AbschlussprĂŒfung). In den MaRisk BA werden die qualitativen Anforderungen nur allgemein formuliert.
  • Die MaRisk BA fordern explizit, dass die TĂ€tigkeiten des jeweiligen Kreditinstituts (AktivitĂ€ten, Prozesse) mind. alle 3 Jahre im Rahmen einer risikoorientierten PrĂŒfungsplanung zu prĂŒfen sind. Die MaRisk VA orientieren sich zwar an der mittelfristigen Zeitspanne, fordern aber keine grundsĂ€tzliche PrĂŒfung der wesentlichen PrĂŒffelder innerhalb von max. 3 Jahren.
  • Die MaRisk BA formulieren in den Anforderungen an Arbeitspapiere und PrĂŒfungsberichte, Arbeitspapiere so zu dokumentieren, dass die erarbeiteten Empfehlungen ebenso wie die durchgefĂŒhrten Arbeiten durch einen sachkundigen Dritten in angemessener Zeit nachvollziehbar sind. Stimmt die geprĂŒfte Einheit den empfohlenen Maßnahmen nicht zu, ist ein entsprechender Vermerk in den PrĂŒfungsbericht aufzunehmen. Die MaRisk VA hingegen regeln diese Sachverhalte fĂŒr Versicherungsunternehmen nicht explizit.

FĂŒr detaillierte Informationen und weiterfĂŒhrende Literaturhinweise empfehlen wir Ihnen den Artikel „Auswirkungen der ĂŒberarbeiteten „MaRisk BA“ und der neuen „MaRisk VA“ auf die Interne Revision“ von WP/StB Prof. Ulrich Bantleon und Bachelor of Arts Christoph D. Horn in der Ausgabe ZIR – Zeitschrift fĂŒr Interne Revision, Ausgabe 1/2010, Seite 2 ff.

Der Artikel setzt sich im Detail mit den branchenneutralen Unterschieden und Divergenzen auseinander und diskutiert deren Auswirkungen.

Rundschreiben BaFin (VA) (683 KB)
Rundschreiben BaFin 11/2010 (BA)

Datenauswertungen und personenbezogene Datenanalyse: Beispiele fĂŒr den praktischen Umgang im Revisionsumfeld

Der Wunsch vieler Revisoren ist es, mehr praktische Hinweise fĂŒr die DurchfĂŒhrung von automatisierten Datenanalysen und Leitlinien fĂŒr die notwendige Beachtung regulatorischer Vorgaben im Zusammenhang mit der Analyse personenbezogener Daten zu erhalten.
Diesen Wunsch hat das DIIR aufgegriffen und gemeinsam mit der GDD eine Publikation (pdf 2,3 MB) erarbeitet, die Praxisbeispiele fĂŒr das Revisionsumfeld liefert.

Der Leiter der Innenrevision als StraftÀter

Der 5. Strafsenat des BGH hat unter dem Aktenzeichen – 5 StR 394/08 – ein Urteil des LG Berlin bestĂ€tigt, mit dem der Leiter der Revision einer öffentlich-rechtlichen Anstalt wegen Beihilfe zum Betrug verurteilt wurde und damit vorbestraft ist. Bedeutung hat dieses Urteil v. a. hinsichtlich der AusfĂŒhrungen des BGH zur Funktion und den Aufgaben eines Compliance Officers.

Laden Sie hier den Artikel (pdf 33 KB).

Novellierung des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG)

Zum 1. September 2009 ist die BDSG-Novelle II in Kraft getreten. Die GesetzesÀnderungen haben Auswirkungen auf die folgenden TÀtigkeitsfelder der Internen Revision:

  • PrĂŒfungen mit Outsourcing-Schwerpunkt oder Organisationseinheiten, die sehr stark mit Outsourcing-Partnern zusammenarbeiten
  • PrĂŒfungen hinsichtlich der zentralisierten Personalverwaltung/-buchhaltung
  • PrĂŒfungen der zentralen Kundendatenbanken oder Shared Service-Centern in Konzernen bzw. bei Unternehmen mit unterschiedlichen rechtlichen Einheiten

In Zusammenarbeit mit der GDD haben wir fĂŒr unsere Mitglieder die wichtigsten Änderungen zusammengefasst und praxisbezogen aufbereitet.

In kurzer Folge werden Sie an dieser Stelle weitere Artikel zu den Auswirkungen der BDSG-Novelle auf die Interne Revision finden.

Lesen Sie hier Teil 1: Auftragsdatenverarbeitung (pdf 51 KB)