Der Trend der letzten Jahre hat eindeutig aufgezeigt, dass die Anzahl und Schwere der Cyberangriffe stetig gestiegen ist. Die immer weiter fortschreitende Digitalisierung verändert in zunehmendem Maße und einem hohen Tempo die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und ihren Kundinnen bzw. Kunden. Vor allem die Gefahr von Kompromittierungen betrifft nicht mehr nur große Unternehmen, sondern auch zunehmend KRITIS-Unternehmen, KMU, Kommunen oder auch Forschungseinrichtungen. Gleichzeitig entstehen mit dem Einsatz der zugrundeliegenden Technologien wie LAN-/WAN-Netzwerke, Internet/Intranet, VPN, Cloud-Technologie oder nicht zuletzt auch durch die Möglichkeiten des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz permanent neue Cyber-Risiken im Unternehmen.
Unternehmen müssen im Rahmen einer Cyber-Security-Strategie diese Risiken benennen und zum Schutz der eigenen Assets adäquat behandeln können. Diese dynamischen Herausforderungen und verschärften gesetzlichen Vorgaben (u. a. durch NIS-2, TR, und DORA) erfordern eine strukturierte und fundierte Vorgehensweise bei zukünftigen IT-Audits. Dazu gehört es, dass Prüferinnen und Prüfer, sowie Auditorinnen und Auditoren im Rahmen dieser Technologien in alle Richtungen denken, sich über die Methoden möglicher Angreifer informieren und die Wirksamkeit eines modernen Managementsystems für Informationssicherheit (ISMS) gezielt bewerten.
Dieses Seminar vermittelt das notwendige Handwerkszeug, um das Gefährdungspotenzial neuer Technologien zu durchblicken, für die damit verbundenen Risiken zu sensibilisieren und die Einhaltung aktueller regulatorischer Standards effizient zu prüfen.