Was sind die größten Risiken für Unternehmen in Europa? Unsere aktuelle Studie „Risk in Focus 2026/2027“ zeigt:
Zusammengenommen verdeutlichen diese Umfrageergebnisse die sich rasch wandelnde und zunehmend vernetzte Risikolandschaft, in der Cyberbedrohungen, der Einsatz von KI und geopolitische Schwankungen untrennbarer miteinander verbunden sind.
Eine der wichtigsten Erkenntnisse aus „Risk in Focus 2026/27“ ist die Diskrepanz zwischen dem wahrgenommenen Risiko und dem Aufwand der internen Revision. Während die Prüfungsaktivitäten nach wie vor gut auf die Cyberrisiken abgestimmt sind, finden digitale Disruption und makroökonomische Unsicherheit im Verhältnis zu ihrer Risikoeinstufung deutlich weniger Beachtung bei der Prüfung. Diese Ergebnisse werfen eine wichtige Frage für Führungskräfte der Internen Revision auf: Basieren aktuelle Prüfungspläne auf den Prioritäten von gestern? Die Studie kann helfen zu erkennen, wo sich möglicherweise Lücken in der Prüfungssicherheit ergeben und wo konkret die Interne Revision ansetzen kann.
Eine neue Komponente der diesjährigen Untersuchung ist die Risikoreife: Auf welche Risiken sind Unternehmen am wenigsten gut vorbereitet? Während die Cybersicherheit einen der höchsten Reifewerte erzielte, rangierten der digitale Wandel und KI auf den untersten Plätzen, obwohl sie insgesamt das zweithöchste Risiko darstellen.
Dies deutet darauf hin, dass viele Unternehmen die Bedrohung zwar erkennen, aber noch dabei sind, die Governance, die Risikomanagementmethoden und die notwendigen Kontrollen zu entwickeln und zu implementieren, die für einen wirksamen Umgang damit erforderlich sind. Für die Interne Revision bieten die Bereiche mit geringer Risikoreife möglicherweise einige der größten Chancen, einen Mehrwert zu schaffen.